Eine Espresso-Kanne dient zur Zubereitung von Espresso auf einer Kochplatte.
Um Espresso zu kochen, füllen wir den Kessel mit Wasser ((1), siehe Bild), setzen das Aluminium-Sieb (2) ein, beschicken es mit Kaffee-Pulver und schrauben das Kannen-Oberteil (4) auf den Kessel. Wir erhitzen das Wasser auf einer Kochstelle. Im Kessel oberhalb des Wassers (2) baut sich mit steigender Temperatur ein Druck auf. Ist er stark genug, drückt er das Wasser mit einem gurgelnden Geräusch durch das Sieb (siehe Pfeile bei 1) und das Rohr (siehe Pfeile bei 3) in das Kannen-Oberteil, bis der Wasserspiegel unter das Niveau des Siebstutzens sinkt. Das Restwasser im Kessel verhindert ein Überhitzen, falls wir die Kanne nicht allzu spät von der Kochstelle nehmen.
Espresso-Kannen haben ein Sicherheits-Ventil (5). Ist das Sieb verstopft, entweicht hier der Wasserdampf.
Espresso-Kannen sind für Gasherde konzipiert. Es gibt sie auch mit geschliffenen Böden, oft ist aber ihr Durchmesser zu klein für eine Elektro- Herdplatte.