     Wer Passion mitbringt, kann Geschmack erfahren!
Eins muss von Anfang an klar sein, dies ist kein Espressovollautomat a la Jura oder Saecco. Hier verlangt die Maschine noch echte Zuwendung, dankt diese aber auch mit variantenreichem Geschmack, der keine Grenzen kennt. Sehr guten Rohstoff setzt sie dabei natürlich voraus. Mein Modell ist jetzt über dreißig(30) Jahre alt und wird jeden Tag genutzt. Wie eine alte Vespa ist "La Pavoni" unverwüstlich, wenn man die Wartung nicht ganz vernachlässigt. Man sollte auch immer etwas Zeit mitbringen, wenn man diesen Luxus geniessen möchte. Die ervorderliche Betriebstemperatur ist nicht so flott erreicht wie bei den Maschinen der jüngeren Generation. Aber der Genießer hat Spaß an der Sache, mahlt in dieser Zeit seinen Espresso frisch in der Mühle und genießt den dabei entstandenen Duft. Bei richtigem Gebrauch hat man die Crema, die man sich wünscht. Milch kann man auch aufschäumen, muss dann aber auch den verchromten Zylinder reinigen. Achtung! Die Maschine wird heiß, soll heissen, dass man schon vorsichtig sein sollte und ungeübte Personen lieber einweisen sollte.Wie gesagt, die Pavoni ist eine Diva, die getreichelt werden möchte. Kommt man diesem Wunsch nach, so belohnt sie einen mit jahrelanger Freundschaft und Genuss pur. |