     Klasse Espressomaschine
Die Espressomaschine: In Verbindung mit anständigem Espressopulver läßt sich mit ihr ein so guter Espresso zubereiten, wie man ihn in keinem Caffee trinken kann. Von den richtigen Maschinen zählt sie zu den günstigsten. Hervozuheben ist der besondere Filterträger, der einen stärker extrahierten Espresso ermöglicht. Trotzdem ist auch diese Maschine nicht ganz unproblematisch: Auf jeden Fall benötigt man etwas Erfahrung, bis man beim Anpressdruck, der Menge des Espressomehls, den Mahlgrad und der richtigen Temperatur ein gutes Verhältnis gefunden hat. Der Filterträger und das Auslasssieb am Brühkopf benötigen viel Wartung. Eine regelmässige Entkalkung reicht nicht, erforderlich ist es, die kleinen Öffnungen etwa halbjährlich mit einer Stecknadel zu öffnen (mühsam). Die Dichtung für den Brühkopf hält auch nicht ewig. Ausserdem ist die Maschine nicht ganz rostfrei, besonders unter dem Auffangbecken (starker Rost nach 11 Jahren Gebrauch). Man sollte sie also am Gehäuse immer trocken halten.Bei Stiftung Warentest erhielt sich im Jahr 2001 als einzige der getesteten Maschinen bei der Qualität des Espresso ein "sehr gut". Die Mühle: Die Mühle läßt einen großen Spielraum beim Mahlgrad zu und erlaubt auch sehr feines Mehl für sehr aromatischen Espresso. Sie ist relativ robust. Der Rest: Ob man den Rest braucht, ist Geschmackssache, notwenig ist er jedenfalls nicht. Geeigneter Espresso: Nannini (zickig, aber herrlich schokoladig), New York - Jamaika (fein), Bristot (kräftig), Luccaffe (ausgewogen). Einfache Sorten wie Segafredo etc. besser nicht. |